von Dr. Andreas Keller
Die Idee der modernen Gruppenhochschule ist ein historischer Kompromiss. In der alten Ordinarienuniversität war die akademische Selbstverwaltung das Privileg der ordentlichen Professoren. Als in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts Studierende und AssistentInnen ihre Teilhabe an der Hochschulselbstverwaltung einforderten, wurde zeitweise eine radikale Reform diskutiert: Warum sollten nicht nach dem Prinzip „one person – one vote“ alle Mitglieder der Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden gleichberechtigt mitbestimmen? (weiterlesen…)