These 4: Eine soziale Hochschule ist offen für alle Menschen. Sie berücksichtigt die Biografien ihrer Mitglieder, indem sie Studium und wissenschaftliche Betätigung mit unterschiedlichen Lebenslagen vereinbar macht. Mitglied einer Hochschule ist, wer sich dazu entscheidet.

Eine soziale Hochschule öffnet sich für alle Menschen. Statt einer Bildungselite durch Auswahl können an einer Hochschule alle Menschen partizipieren. Sie müssen sich bloß dazu entscheiden, dies zu wollen und das durch die Immatrikulation zeigen. Dafür müssen sie sich nicht mit einer Vollzeitarbeitswoche gänzlich der Wissenschaft bzw. dem Studium widmen. Auch Berufstätige, Menschen mit Kindern, Menschen mit zu pflegenden Angehörigen und Menschen mit anderen Verpflichtungen können ein Studium absolvieren. Hochschulen stellen sich auf diese Lebenslagen ein und begleiten die Studierenden mit individuellen Angeboten. Um Menschen mit unterschiedlichen Bildungsbiographien die gleichen Studienmöglichkeiten zu geben, muss eine Angleichung der Fähig- und Fertigkeiten stattfinden. Auch für die sozialen Rahmenbedingungen ist gesorgt, sodass niemandem aus finanziellen Gründen ein Studium verwehrt bleibt.

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